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23.02.2021

Training während der Pandemie

Trotz des Coronavirus und des Teillockdowns ging das Training im GC weiter. Es wurde fleissig trainiert auf dem Wasser, dem Ergometer und im Kraftraum, jedoch mit Einschränkungen.

Die Ergometertrainings waren aufgrund des neue Schutzkonzeptes des Schweizerischen Ruderverbandes vor Ort nicht mehr möglich. Es musste Zuhause trainiert werden. Viele Athleten hatten Mühe, die Motivation dabei hochzuhalten und dranzubleiben. Es war wichtig, dass man sich gegenseitig motivierte und immer wieder austauschte. Eine grosse Unterstützung war unser Cheftrainer Sebastian, welcher uns täglich motivierte. Mit Videoanalysen und individualisierten Trainingsplänen liessen sich die unzähligen Kilometer einfacher abspulen.

Im Kraftraum war das Training nur sehr eingeschränkt möglich. Nur eine geringe Anzahl von Athleten durften gleichzeitig trainieren. Diese mussten gleichzeitig auch noch eine Olympictalentcard besitzen. Die restlichen Athleten mussten Zuhause die Gewichte stemmen. Es wurden Gewichte, Hantel und alles Mögliche ausgeliehen. Jeder Sportler bekam einen persönlichen Kraftplan von Sebastian mit Übungen, welche er mit den vorhandenen Materialien bewerkstelligen konnte.

Auf dem Wasser verlief das Training weiterhin mehr oder weniger normal. Jeden Samstag- und Sonntagmorgen ging es früh auf den See, jedoch nur in Skiffs. Für viele der jüngeren Athleten war dies am Anfang eine etwas instabile Angelegenheit, weil sie sich nur die 4er und 2er gewöhnt waren. Durch die «erzwungenen» Einertrainings machten wir alle technische Fortschritte. Diese waren nur durch die gute Betreuung unserer Trainer Sebastian und Fiorin möglich.

Für mich persönlich waren die langen Ergotrainings nicht eine grosse Schwierigkeit, da ich es mir von letztem Frühling (erster Lockdown) gewöhnt war. Ich hatte vorwiegend Mühe die Leistungstest auf dem Ergometer von Zuhause aus zu absolvieren. Topleistungen zu erbringen war schwieriger als normal und es gelang nicht immer allen. 

Natürlich hoffen alle auf eine komplette Wiederöffnung des Bootshauses, damit für alle von Jung bis Alt rudern und trainieren wieder möglich ist.

Tobias Fürholz