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12.09.2022

Sommercamp 2022

Sommercamp 2022

Samstag (Anreise)

Am Samstagmorgen ging es nach einer vierwöchigen Pause und einer erfolgreichen Schweizer Meisterschaft endlich wieder los mit dem Training. Bereits am Morgen trafen wir uns vor dem Bootshaus Mythenquai um ins siebentägige Velo-, Wander- und Lauflager zu fahren. Unsere Rucksäcke wurden von Simon und Kara zum Flumserberg gefahren während wir, Yves, Fiorin und Aaron, mit dem Velo zum Hauptbahnhof fuhren. Eigentlich wäre Samuel auch mit gefahren, doch er erhielt einen Platten und musste so im Bus mitfahren.

Die Velofahrer gingen daraufhin mit dem Zug Richtung Flums. Nach einem kurzen Snack Einkauf für den Rest der Velofahrt begaben wir uns an den Fuss des Flumserbergs und fuhren den Anstieg hoch. 1000 Höhenmeter bis zum Tannenboden, der Ort, an dem sich unsere Bergwohnung für die nächste Woche befand. Nach einer Stunde Bergauf mit dem Velo, waren wir endlich oben angekommen, ein echt harter Einstieg für vier Wochen Trainingspause. Der Bus war schon oben angekommen. 

Nach dem Einrichten in der Bergwohnung haben unsere Trainer beschlossen, noch ein Training zu machen. Ich dachte zuerst, dass es ein Scherz war. Eine Stunde später standen wir tatsächlich vor dem Hügel und machten uns bereit, da hoch zu rennen, aber trotzdem so, dass wir für die nächsten drei Male noch Kraft haben, die Intervalle zu wiederholen.

Am Abend waren wir, nach dem doch ziemlich anstrengenden Tag, sehr hungrig und begannen gemeinsam zu kochen. Es gab wie dann an fast jedem Abend Pasta mit Tomatensauce. Wir genossen dann noch den Rest des Abends und gingen dann genug früh schlafen, um genug fit zu sein für den nächsten Tag.

Sonntag

Als wir an unserem ersten Tag erwachten, wurden alle mit Simons Lieblingslied "Hung Up" von Madonna geweckt. Fürs Frühstück assen wir Haferflocken mit Früchten und packten unsere Rucksäcke da wir heute wandern gehen würden. Wir füllten unsere Rucksäcke mit Studentenfutter, Riegeln, Brot und Käse. Die Route die wir nahmen hiess: Die sieben Gipfel-Tour. Es hört sich im Ersten Moment vielleicht Krass an, aber da die Gipfel recht nah zusammen standen und nicht sonderlich überragend waren, war der härteste Teil die Wanderung zum ersten Gipfel. Besonders am Morgen war die Aussicht atemberaubend, da man aufs ganze Tal hinabblicken konnte. Wir assen alle zusammen auf einem der sieben Gipfel und genossen die Natur. Wir machten noch auf dem höchsten der Sieben Gipfel ein Bild und stiegen nachdem wir alles gesehen hatten wieder hinunter. Wir assen Zum Abendessen Pasta und spielten noch ein paar Runden UNO.

Montag

Montags klingelte der Wecker wie um Punkt Sieben und etwas schläfrig aber doch voller Motivation machten Yves, Aaron, Samuel, Nevio und die beiden Trainer Simon und Fifi sich auf den Weg.

Heute stand uns eine drei Ländertour an.

Mit einer guten Pace starteten wir den Trip und fuhren dem Rhein entlang in Richtung Lichtenstein, dort angekommen fuhren wir ohne Pause in Richtung Zoll nach Österreich. Immer noch voller Energie setzen wir nach 50km und der ersten kleinen Pause am Brunnen, zurück in der Schweiz die Reise fort. Es schien als wäre es ein typischer Ferientag, das Wetter spielte mit und niemand war komplett außer Atem. Plötzlich jedoch setzten Fifi und Simon etwas zu und uns erwarten noch anspruchsvolle letzte 30km. Am Berg 1400 Höhenmeter von unserm Domizil entfernt nahmen Fifi, Aaron und Yves, welche den Berg bereits am vorherigen Tag hinter sich gelegt haben, das Postauto nach Hause. Samuel und Nevio versuchten mit Simon ihr Glück, mussten jedoch abrechen weil sie zu erschöpft waren. Simon jedoch nahm die Beine in die Hände und fuhr alleine den Berg nach Hause.

Dienstag

Wie üblich wurden wir um 7 Uhr von Simons Lieblingslied geweckt. Nach dem Frühstück erklärten Fifi und Simon uns das Tagesprogramm: Geplant war eine etwas kürzere Velotour als Gestern, wir fuhren circa 85 Kilometer vorbei an Vaduz und Feldkirch. Die Route war eher flach mit Ausnahme, dass es einen kleinen Hügel mit etwa 300 Höhenmetern gab. Dort legten wir auch eine kleine Pause ein. Bergab gings schnell und schon bald waren wir wieder am Walensee, jedoch gab es noch eine Herausforderung und zwar den Flumserberg. Vor uns lag eine steile, sich heraufschlängelnde, Bergstrasse mit 1000 Höhenmetern.

Stück für Stück kämpften wir uns hoch bis wir endlich, nach einer Stunde, oben ankamen. Erschöpft aber glücklich setzten wir uns auf die Wiese. Der Tag ging dann relativ schnell zu Ende.

Mittwoch

Am Mittwoch haben wir uns dem Federspitz gewidmet. Wir hatten Glück und das Wetter war perfekt. Der Berg war 1850 Meter hoch. Wir durften Mittwoch noch einen Wanderer mitnehmen, nämlich Ben. Wir starteten wieder früh morgens um nicht zu viel Sonnenschein abzubekommen. Die Route mit einer wunderbaren Aussicht auf die herumliegende Region ging direkt steil auf. Innerhalb zweieinhalb Stunden waren wir schon 1390m hochgewandert und vollgeschwitzt. Wir haben unsere Namen an der Spitze ins Gipfelbuch eingetragen. Von der Spitze konnten wir ein überwältigendes Panorama genießen. Ein Picknick gehörte auch dazu und Brot, Hummus sowie auch viel Gemüse gab uns die Kraft den Berg wieder herabzuwandern. Insgesamt gefiel mir die Wanderung sehr - sie war auch schwieriger als gedacht! Dazu noch einen lieben Dank an Ben der die Wanderung geplant hat.

Donnerstag

Donnerstag morgen sind wir nach Flums heruntergefahren um ein Lauftraining zu machen. Wir konnten zum Glück dem angesagten schlechten Wetter während des Trainings entkommen. Das Training war anstrengend, aber wir konnten gut mit Fiorin und Simon mithalten. Nach dem Training haben wir zusammen gekocht und haben danach ein Mittagsschlaf zur Erholung gemacht. Zum Schluss haben uns Simon und Fifi im Regen zur Rodelbahn gefahren.

Freitag

Der eigentliche Plan war es, dass wir eine Velotour nach Hause machen, aber da es leider immer wieder (wie auch in den vorherigen Tagen) regnete, mussten wir halt mit dem Zug zurück. Die Reise verlief gut und wir hatten alle unseren Spass.

Insgesamt war das Lager eine hervorragende Idee und hat auch viel Spass gemacht.

Danke an Simon, Fifi und Ben.

Yves Chuffart (U17)