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24.02.2017

Bericht Langstrecke Turin und Trainingslager Pusiano

Langstreckenrennen Turin

Nachdem wir einige Zeit wegen der schlechten Windverhältnisse nicht auf dem Zürichsee trainieren konnten, war die Freude gross, dass das Trainingslager kurz bevorstand. Doch bevor wir ins altbekannte Ruderzentrum in Italien, genauer in Pusiano, fuhren, gab es noch eine Aufgabe zu bewältigen. Weiter südwestlich in Turin nahmen wir noch an der Regatta auf dem Fluss Po teil. Einige von uns kannten die Regattastrecke nicht und waren überrascht, dass sie so viele Kurven besass.
Emile Merkt und Alois Merkt waren die ersten im Senioren Zweier ohne Stm., die die Regattastrecke absolvierten und den 6. Platz ergatterten. Marius Merkt und Emmanuel Küpfer sicherten sich in der gleichen Kategorie den 8. Platz. Der Doppelzweier mit Gian-Luca Pierallini und Marino Kerler fuhr im Doppelzweier in der Kategorie 
 U19 auf den 6. Platz. In derselben Boots- und Altersklasse sicherten sich William Küpfer und Lionel Binggeli den 9. Platz. Ebenfalls im U19 Doppelzweier konnten Ulysse Binggeli und Laurin Künzler das Rennen auf dem 11. Platz beenden. Tobias Fürholz starte im Skiff U19 und erreichte den 9. Platz. Am Sonntag starteten wir in den Grossbooten. Der Senioren-Doppelvierer war mit den Athleten Emile Merkt, Alois Merkt, Marius Merkt und Alexandre von Allmen vertreten. Nach einem harten Rennen wurden sie mit dem 13. Platz belohnt. Unser Junioren-Doppelvierer, der mit Lionel Binggeli, Marino Kerler, Gian-Luca Pierallini und William Küpfer besetzt war, schaffte es nach einem hervorragenden Rennen in die Medaillenränge und zwar auf den dritten Platz. Nachdem wir die Boote auf den Anhänger geladen hatten, fuhren wir in eine Pizzeria, berichteten uns gegenseitig über unsere Rennen und stärkten uns für die anschliessende Reise nach Pusiano ins Trainingslager.

Trainingslager Pusiano

Nach der Mehrstündigen Reise von Turin nach Pusiano, erreichten wir das Ruderzentrum gerade in der Dämmerung. In diesem Licht hatte der Lago di Pusiano eine besonders magische Wirkung auf uns. Diese sollte er auch in den folgenden Tagen nicht verlieren. Wie es uns unser Trainingsplan vorschrieb, trainierten wir dreimal täglich. Zwei Trainings absolvierten wir vor dem Mittagessen und eines danach. Zwischen den Trainings war Schlafen angesagt sowie Analyse der Videos, die Tom und Sam während der Trainings aufgenommen hatten. Da wir alle Trainings auf dem Wasser durchführten, konnten wir wertvolle Kilometer rudern, die aufgrund des windigen Wetters in Zürich nicht möglich gewesen wären. Das Frühstück nahmen wir im Ruderzentrum ein. Das Restaurant Coconut nebenan verwöhnte uns beim Mittag- und Abendessen mit italienischen Speisen.
In dieser Woche konnte jeder persönliche Fortschritte verzeichnen, sei es im Boot oder Kraft- und ausdauertechnisch. Dies verdanken wir nicht zuletzt unseren Trainern Tom und Sam.
Wir verliessen das Ruderzentrum am Tag der Abreise mit gemischten Gefühlen. Zum einen waren wir froh, wieder zurück in die Heimat zu fahren, zum andern wussten wir, dass wir für eine sehr lange Zeit auf den Genuss des schönen Wassers des Lago di Pusiano verzichten würden müssen.

Emmanuel Küpfer