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Geschichtlicher Rückblick

Von erfolgreichen Riemenruderer in der Gründerzeit

Die Ruder Sektion des Grasshopper Clubs Zürich gehört seit ihrer Gründung 1904 zu den erfolgreichsten Ruderclubs der Schweiz. Immer wieder haben verschiedene Athleten unseren Club weit über die Grenzen der Schweiz hinaus berühmt gemacht.

Unmittelbar nach der Gründung beherrschten unsere Ruderer die nationale Ruderszene voll und ganz und sammelten mit ihrem zackigen "Grasshopper - Stil" Medaillen an den Europameisterschaften wie Briefmarken. Höhepunkt bildete der Olympiasieg des gesteuerten Vierers Walter/Rudolf/Rudolf/Brüderlin im Jahre 1920 in Brüssel und die beiden Europameistertitel im Achter 1912 und 1920.

Zu Siegen in Skullbooten in der neueren Vergangenheit

Nach einer kürzeren Durststrecke waren es fortan die Skuller in den Kleinbooten, welche für Furore sorgten. Der leichtgewichtige Eugen Studach im Skiff erruderte im Skiff 1937 die Europameisterschaft; seine Duelle mit dem Lokalrivalen Rufli vom Ruderclub Zürich sind in die Geschichte eingegangen. Nach dem Krieg errang der spätere FISA - Präsident Thomas Keller mit Hansruedi Vollmer und anschliessend mit Hans Frohofer im Einer manch schönen Erfolg.

Die schweizerische Ruderszene der sechziger Jahre war geprägt vom Doppelzweier Melchior Bürgin und Martin Studach. Die beiden wurden unter anderem Weltmeister, zweimal Europameister und nordamerikanische Meister.

In der letzten Dekade des vergangenen Jahrtausends ruderte der eigenwillige Xeno Müller unter der Grasshopper - Flagge. Gold- und Silbermedaille an den olympischen Spielen von Atlanta und Sydney sowie drei Silbermedaillen an Weltmeisterschaften weisen ihn als wohl bislang erfolgreichsten Ruderer unseres Landes aus.

Auf der Funktionärsebene hat der bereits erwähnte Thomas Keller von 1958 bis zu seinem Tode im Jahre 1989 den Weltruderverband FISA umsichtig und erfolgreich geführt. JBe/rtm